Focusing

Eugene T. Gendlin (1926-2017), Philosoph und Psychologe, der bei Carl Rogers studierte und forschte, entwickelte das Focusing auf der Basis der Personzentrierten Grundhaltung.

 

Beim Focusing geht es darum, die unbewusst im Körper gespeicherten Erfahrungen und Informationen nutzbar zu machen. So ist Focusing hilfreich in Lebenskrisen, beim Treffen von Entscheidungen und der Lösung von Blockaden.  Es ist ein Weg, sich besser zu verstehen, und bewusster und  freier zu leben. Sie kommen sich und damit Ihren Bedürfnissen mit Achtsamkeit und Wohlwollen näher!

 

Die Aufmerksamkeit wird auf die Körpersignale gelenkt. Es wird versucht, zu erspüren, welche Bedeutung, welches Grundgefühl sie uns vermitteln. Wenn ein solches Grundgefühl präziser erfasst und als bedeutsam anerkannt werden kann, ist der Organismus frei, dieses Gefühl zu verändern und zum Positiven weiter zu entwickeln! Dieser Impuls kommt von allein und wirkt meist sehr befreiend. So entsteht Erleichterung in kürzester Zeit!

 

"Eine andere wichtige Entdeckung ist die, dass der eigentliche Veränderungsprozeß als angenehm erlebt wird. Eine wirksame Verarbeitung der eigenen Probleme ist keine Selbstquälerei."

(Eugene T. Gendlin)

 

"Wir sind in der Tat weiser als unser Verstand. Dafür gibt es viele Beweise."

(Carl Rogers)

 

"Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit etwas ist, das man körperlich spürt, ohne zu wissen, was es ist."

(nach Eugene T. Gendlin)